Hartholzblöcke mit Bohrlöchern

Hartholzblöcke sind nicht ganz einfach zu beziehen. Natürlich wird im Internet alles zu horrenden Preisen angeboten. Es lohnt sich im Sägewerk oder im Baumarkt Ausschau zu halten. 12 cm Stärke sollten die Blöcke aber schon haben. Die Breite und Länge hängt davon ab, was man bekommen kann. Nach oben keine Grenzen ....

Wichtig: Kein Nadelholz verwenden!
Nadelholz sondert Harz ab, wird rissig und die Fasern quellen leicht auf. Alles eine Katastrophe für Bienen und Nachwuchs.

Geeignet sind allle Laubhölzer die allerdings gut abgelagert sein müssen.

Eigene Erfahrung habe ich mit Buchenholz und Kirsche.

In diese Holzstücke werden Löcher mit einem Durchmesser von 2 bis 10 mm gebohrt. Bei großem Durchmesser mit einer Tiefe von 10 cm. Bei kleinerem Durchmesser sind die meisten Bohrer auch entsprechend kürzer, was aber für die Anforderungen der dann auch kleineren Bienen und Wespen entspricht. Neue, scharfe Bohrer sind hilfreich. 

Die Front mit den Bohrlöchern schleife ich, wie die Löcher und insbesondere die Eingänge auch, sogrfältig ab. Ansonsten könnten abstehende Fasern die empfindlichen Flügel zerstören.

Wichtig: Nicht in das Stirnholz bohren!
Also in die Längsseite mit der Rinde bohren. Die Gefahr von Rissen ist zu groß. Dort kann Nässe oder Parasiten eindringen.
Allerdings habe ich auch Risse bekommen, wenn ich richtig gebohrt habe. In der Regel werden solche Löcher dann auch nicht angenommen!

Wichtig: Nicht durchbohren! Es gilt das gleiche wie bei den Stängeln.

Videoanleitung von Werner David:  

Bohrungen in Hartholz

Bohrungen in Baumscheiben

Eingelegte Hartholzblöcke in selbst gebaute Nisthilfe
Selbst gebaute Nisthilfe mit einem Hartholzblock

Gekauftes Insektenhotel mit Hartholzscheiben