Ungebetene Gäste an den Nisthilfen

Neben parasitären Wildbienen (ca. 25 % der Wildbienen) gibt es eine Vielzahl von ungebetenen Gästen an den Nisthilfen.

Vögel

Viele Insekten aber auch Vögel interessieren sich für den Inhalt der Brutröhren. Insbesondere Spechte und Meisen tun sich besonders damit hervor, die Niströhren aufzupicken und sich eine Proteinmahlzeit zu besorgen.

Wenn man der Natur nicht ihren freien Lauf lassen möchte, bleibt letztendlich nur die Möglichkeit eines Gitters. 

Video von Werner David:  Vogelschutz am Insektenhotel 

Milben

Leider tauchen immer wieder auch Milben an den Nisthilfen bzw. an den Wildbienen auf. Da hilft kein Hasendraht. Ich lasse dann der Natur ihren Lauf, da alle Parasiten nie und nimmer ihre Wirte völlig auslöschen. Das wäre ja ihr eigener Tod. Allerdings muss ich gestehen, dass ich auch schon eine völlig vermilbte Mauerbiene von ihren Leiden erlöst habe.

Video von Werner David:  Milben an den Nisthilfen

Taufliegen

Die kleinen Taufliegen sind ein häufiger Gast an den Nisthilfen. Dieser Parasit legt seine Eier in die Brutröhren. Ersichtlich ist das ganz einfach an einem kleinen Loch im Verschluss der Röhre.

Video von Werner David: Taufliegen

Ölkäfer

Die Ölkäfer sind Parasiten von Wildbienen die im Erdboden nisten.

Video von Werner David: Ölkäfer

Wollschweber oder Trauerschweber

Ein durchaus interessanter Parasit, der es schafft, im Flug seine Eier in die offenen Röhren zu werfen. Es gibt verschiedene Arten. Zu denn Wollschwebern gehört auch das Taubenschwänzchen, dass wie ein Kolibri um die Blüten fliegt.

Anthrax anthrax ist eine Fliege aus der Familie der Wollschweber

Dies ist die Larvenhülle eines geschlüpften Wollschwebers.